Die Mobilitätswende ist längst nicht mehr nur eine Frage von Infrastruktur, Technologie oder politischen Maßnahmen. Ebenso entscheidend ist, wie Veränderung kommuniziert wird: Wie lassen sich fest verankerte Vorstellungen über Mobilität hinterfragen? Wie können Menschen für neue Lösungen gewonnen werden? Und welche Kommunikationsansätze schaffen Orientierung, Dialog und Motivation statt Abwehr?
Zum Abschluss des Projekts „Kommunikation für eine nachhaltige Mobilität“, das das iRights.Lab gemeinsam mit dem Öko-Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes umgesetzt hat, findet ein Lunchtalk zu diesen Fragen statt.
Im Projekt wurden gemeinsam mit Akteur*innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis neue Kommunikationsformate entwickelt, die komplexe Mobilitätsthemen verständlich, nahbar und diskussionsfähig machen. Dazu gehören unter anderem ein Mobilitätsbingo, ein Mobilitätsquartett und Mobilitätsclips. Sie greifen verbreitete Annahmen und Mythen rund um Mobilität auf, vermitteln Fakten auf spielerische Weise und regen zum Austausch über nachhaltige Mobilität an.
Beim Lunchtalk stellen wir die entwickelten Formate und zentrale Erkenntnisse aus dem Projekt vor. Anschließend diskutieren wir gemeinsam mit:
- Jutta Deffner (Leitung Forschungsfeld Nachhaltige Gesellschaft – Schwerpunkt Mobilitätsforschung am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE))
- Eva Weber (Kommunikationsberaterin bei Lots* Gesellschaft für verändernde Kommunikation mbh)
- Isabell Eberlein (Geschäftsführerin Velokonzept GmbH)
Gemeinsam wollen wir nach vorne schauen und diskutieren, wie die Kommunikation der Verkehrswende künftig wirksam und zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Zur Veranstaltung und Anmeldung: https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/lunchtalk-zu-kommunikationsformaten-fuer-die
Oktober 2026