Wer KI-Systeme einsetzt, konfiguriert oder optimiert oder mit KI-Anwendungen Output generiert muss rechtliche Regelungen beachten. Etwa die KI-Verordnung oder die Datenschutzvorschriften. Doch wie sie konkret umzusetzen sind, ist oft noch nicht spezifiziert, etwa die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte oder die Klassifizierung einer Firma oder einer Behörde als KI-Anbieter oder -Betreiber. Diese und weitere Erkenntnisse zu rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden im Working Paper herausgearbeitet und erläutert. Die Befunde basieren auf intensiven Recherchen sowie Expert*innen-Interviews, die das Team des Begleitforschungsvorhabens „Generative KI – Innovation und Recht in Arbeitsprozessen“ durchführte. Der Bericht liefert aktuelle Bestandsaufnahmen zu wichtigen rechtlichen Aspekten beim Einsatz generativer KI-Modelle und -Systeme. Zugleich formuliert er Fragen und Themen, die im Begleitforschungsvorhabens vertieft erörtert werden, etwa im Rahmen von Zukunftslaboren.
Das Projekt, in dessen Rahmen auch das GenKI Working Paper entstanden ist, wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Oktober 2025