Neue Analyse zur digitalen Souveränität Europas

Die Zeitenwende zur digitalen Souveränität ist noch nicht abgeschlossen

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Fachliche Veröffentlichung

Europa steht bei digitaler Souveränität vor zentralen Weichenstellungen, besonders mit Blick auf KI, Cloud-Infrastrukturen, Chips, Daten und digitale Abhängigkeiten. In ihrer Analyse für die Heinrich-Böll-Stiftung zeigen Marie Blüml und Dr. Matthieu Binder vom iRights.Lab, warum digitale Souveränität nicht mit digitaler Autarkie verwechselt werden sollte.

Im Mittelpunkt steht ein Governance-Verständnis: Digitale Souveränität bedeutet vor allem, dass Organisationen handlungsfähig bleiben – also digitale Dienste aktiv gestalten, Anforderungen gegenüber Technologieanbietern durchsetzen und Systeme bei Bedarf wechseln können.

Die Analyse macht deutlich: Entscheidend ist ein differenzierter Blick auf den gesamten Digital Stack – von Daten und Basismodellen über Software und Cloud bis hin zu Hardware, Chips, Energie und Rohstoffen. So lassen sich problematische Abhängigkeiten präziser erkennen und politische wie organisatorische Handlungsspielräume besser nutzen.

Der Beitrag zeigt außerdem, wo Europa bereits Fortschritte macht, wo weiterhin Engstellen bestehen und warum digitale Souveränität als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden muss.

Mai 2026

Bild: Adobe Stock, Bearbeitung hbs. Lizenz: Alle Rechte vorbehalten.

Von: Dr. Matthieu Binder, Marie Blüml

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